Beim Sprendlinger Frühjahrsturnier 2013 hatten Hops und ich unseren allerersten wackligen Versuch auf dem Agility-Turnier-Parkett - 2014 hatten wir unsere Premiere in der A3.
Die Parcours von Marcus Wenzel waren wirklich sehr rund und eigentlich schön zu laufen - hatten aber eine überraschend hohe Dis-Quote.
Hops und ich liefen weder besonders schön noch sehr rund, aber wir hatten einen der beiden Nuller und landeten damit auf dem 2. Platz.
Warum ich diese ganz besondere Sieger-Ehrung verpasste, ist eine andere Geschichte - aber zum Glück ebenfalls mit Happy End.
Nächstes Etappenziel unserer kleinen Agility-Karawane ist nun Bad Liebenzell und die Balisto Mai-Challenge.
Bei der Lektüre der Starterliste in der A3 Large könnte einem schon leicht schwindelig werden - und die Parcours, die Alex Beitl und die Pollichs da stellen werden, sind sicher auch ne ganz nette Herausforderung für Hops und mich - aber wir haben es ja nicht anders gewollt - und wir geben einfach wie immer unser Bestes …
Dienstag, 29. April 2014
Herzige Ostern in Burgfarnbach - und Aufstieg in die A3
Von Susanne, Susa und Irene hatten wir schon so viel über die tollen Turniere in Burgfarnbach gehört - Ostern war es dann endlich soweit und wir konnten das alles live in echt und Farbe miterleben.
Gut Zennholz ist wirklich eine Traum-Location für Agility-Turniere. Unser Agi-Mobil fand einen sehr netten Platz mit Blick auf das Turnier-Viereck (okay, die Aussicht war nicht unverbaubar, aber für die spanische Alarmanlage war das ganz okay), wir hatten sehr reizende, wenn auch nur eingeschränkt trinkfeste Nachbarn (hahaha) - das Wetter war bis auf den Karfreitag sehr erträglich und es waren einfach nur 4 absolut geniale Turniertage.
Donna und Flychen hatten vor allem am Samstag beim Tunnel-Spiel ihren Spaß.
Samstag Abend ging es dann in der Scheune musikalisch und auch sonst so richtig rund. Da drehten sich dann Pferde und Fliegen, Lassos wirbelten und das Ganze stand ganz klar unter dem Motto "wenn nicht jetzt, wann dann …?"
Das ist am nächsten Morgen mal ganz kurz den Parcours ausgeblendet hatte, lag aber sicher nicht an den leckeren Likörchen *hicks*
Doch am Ostermontag war es dann doch soweit - fehlerfreier Lauf und damit die dritte und letzte Quali für den Aufstieg in die A3 - wer hätte das vor einem Jahr gedacht?
Im Jumping zeigte sich dann auch gleich die Herausforderung für die A3 - schneller, effizienter und "bissiger" müssten wir werden, um nicht nur "unter ferner liefen" zu erscheinen …
Aber noch viel wichtiger, genau genommen das wichtigste überhaupt - wir wollen den Spaß und die Freude an unserem Sport nicht verlieren.
Noch ein paar Fotos …
Gut Zennholz ist wirklich eine Traum-Location für Agility-Turniere. Unser Agi-Mobil fand einen sehr netten Platz mit Blick auf das Turnier-Viereck (okay, die Aussicht war nicht unverbaubar, aber für die spanische Alarmanlage war das ganz okay), wir hatten sehr reizende, wenn auch nur eingeschränkt trinkfeste Nachbarn (hahaha) - das Wetter war bis auf den Karfreitag sehr erträglich und es waren einfach nur 4 absolut geniale Turniertage.
Donna und Flychen hatten vor allem am Samstag beim Tunnel-Spiel ihren Spaß.
Samstag Abend ging es dann in der Scheune musikalisch und auch sonst so richtig rund. Da drehten sich dann Pferde und Fliegen, Lassos wirbelten und das Ganze stand ganz klar unter dem Motto "wenn nicht jetzt, wann dann …?"
Das ist am nächsten Morgen mal ganz kurz den Parcours ausgeblendet hatte, lag aber sicher nicht an den leckeren Likörchen *hicks*
Doch am Ostermontag war es dann doch soweit - fehlerfreier Lauf und damit die dritte und letzte Quali für den Aufstieg in die A3 - wer hätte das vor einem Jahr gedacht?
Im Jumping zeigte sich dann auch gleich die Herausforderung für die A3 - schneller, effizienter und "bissiger" müssten wir werden, um nicht nur "unter ferner liefen" zu erscheinen …
Aber noch viel wichtiger, genau genommen das wichtigste überhaupt - wir wollen den Spaß und die Freude an unserem Sport nicht verlieren.
Noch ein paar Fotos …
Mittwoch, 26. März 2014
3 Tage Agility pur in Sinsheim-Hilsbach - Aufstieg in die A2 und erste Quali für A3
Donnerstag morgen nach dem Aufstehen hatte ich noch gealbert, es wäre doch besser, endlich mal in die A2 aufzusteigen, dann könnte ich wenigstens am WE mal ausschlafen … und gesagt, getan! Der Lauf war sicher nicht schön, aber fehlerfrei - und auch noch der einzige fehlerfreie Lauf - damit hatten Hops und ich die letzte Quali und am Samstag unseren ersten Lauf in der A2.
Toller Rennparcours à la Pollich. Und wie schon oft in den Jumpings entgleitet mir die Kontrolle über das Hopseding, wenn sie ins Rennen kommt. Kontaktzonen? Werden überbewertet. Und was sind das da für 12 Stangen? Erst als ich die Wand wiederhole, kommt etwas Ruhe in unseren Lauf …
Aber ich will ja sowieso nicht so schnell in die A3. Wenn überhaupt ;-)
Beim Jumping verpasse ich dann noch die Parcourbegehung und habe ein wunderbar schnelles Dis, weil ich Hops in den falschen Tunneleingang schicke ...
Sonntag gegen halb vier haben Hops und ich dann unseren zweiten Auftritt in der A2. Der Parcours ist wieder recht laufintensiv und hat gewisse Tücken eingebaut. Aber Hope und mir scheint er zu liegen, denn wir erreichen das Ziel fehlerfrei (als einzige) und landen damit schon zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf dem ersten Platz.
Diesmal gibt es sogar ein Video, dass bei mir schnell in den Top Ten der meistgeschauten Videos landet. Denn auch wenn ich mir fast die Seele aus dem Leib gerannt habe - wir sind immer noch definitiv zu langsam. Der erste Zeitfresser sind die Kontaktzonen, weil Hope auf der Mitte der Zone verharrt und dann aufreizend langsam in die Position krabbelt. Und da Frauchen dann dem Hops fasziniert zuschaut, wie sie in den Tunnel rennt und damit nie rechtzeitig an dem nächsten Sprung ist um eine enge, zeitsparende Wendung einzuleiten, verlieren wir da schon wieder wertvolle Sekunden.
Aber wenn ich mal rückblende … vor einem Jahr hätte ich davon doch nicht zu träumen gewagt. Da hatten wir noch nicht einen einzigen Start, da sprang das Hopsekind noch nicht mal die 60 Zentimeter. Da jammern wir heute doch auf sehr hohem Niveau ;-)
Aber auch jenseits der sportlichen Erfolge war es ein fun-tastisches Wochenende. Wie immer bei den Odenheimern perfekt organisiert. Und die Pommes im Reiterstübchen einfach megalecker. Auch so mittenmang zwischen 30 anderen Campern und direkt vor de Halle ist schon genial. Wird mir nach dieser Erfahrung in Bad Liebenzell im Mai auch fehlen. Wobei es da mit unserer spanischen Sirene so ganz mitten im Geschehen schon recht laut werden könnte, wenn wir bei hoffentlich schönem Wetter draußen sitzen.
Samstag eröffnen wir in Dossenheim für uns erst mal die Outdoor-Saison. Und da freu ich mich schon richtig drauf.
Toller Rennparcours à la Pollich. Und wie schon oft in den Jumpings entgleitet mir die Kontrolle über das Hopseding, wenn sie ins Rennen kommt. Kontaktzonen? Werden überbewertet. Und was sind das da für 12 Stangen? Erst als ich die Wand wiederhole, kommt etwas Ruhe in unseren Lauf …
Aber ich will ja sowieso nicht so schnell in die A3. Wenn überhaupt ;-)
Beim Jumping verpasse ich dann noch die Parcourbegehung und habe ein wunderbar schnelles Dis, weil ich Hops in den falschen Tunneleingang schicke ...
Sonntag gegen halb vier haben Hops und ich dann unseren zweiten Auftritt in der A2. Der Parcours ist wieder recht laufintensiv und hat gewisse Tücken eingebaut. Aber Hope und mir scheint er zu liegen, denn wir erreichen das Ziel fehlerfrei (als einzige) und landen damit schon zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf dem ersten Platz.
Diesmal gibt es sogar ein Video, dass bei mir schnell in den Top Ten der meistgeschauten Videos landet. Denn auch wenn ich mir fast die Seele aus dem Leib gerannt habe - wir sind immer noch definitiv zu langsam. Der erste Zeitfresser sind die Kontaktzonen, weil Hope auf der Mitte der Zone verharrt und dann aufreizend langsam in die Position krabbelt. Und da Frauchen dann dem Hops fasziniert zuschaut, wie sie in den Tunnel rennt und damit nie rechtzeitig an dem nächsten Sprung ist um eine enge, zeitsparende Wendung einzuleiten, verlieren wir da schon wieder wertvolle Sekunden.
Aber wenn ich mal rückblende … vor einem Jahr hätte ich davon doch nicht zu träumen gewagt. Da hatten wir noch nicht einen einzigen Start, da sprang das Hopsekind noch nicht mal die 60 Zentimeter. Da jammern wir heute doch auf sehr hohem Niveau ;-)
Aber auch jenseits der sportlichen Erfolge war es ein fun-tastisches Wochenende. Wie immer bei den Odenheimern perfekt organisiert. Und die Pommes im Reiterstübchen einfach megalecker. Auch so mittenmang zwischen 30 anderen Campern und direkt vor de Halle ist schon genial. Wird mir nach dieser Erfahrung in Bad Liebenzell im Mai auch fehlen. Wobei es da mit unserer spanischen Sirene so ganz mitten im Geschehen schon recht laut werden könnte, wenn wir bei hoffentlich schönem Wetter draußen sitzen.
Samstag eröffnen wir in Dossenheim für uns erst mal die Outdoor-Saison. Und da freu ich mich schon richtig drauf.
Sonntag, 2. März 2014
Faschingsturnier beim BAC 01. + 02. März 2014
Über den Samstag gibt es nicht viel zu sagen - außer, dass man aus Fehlern lernen kann … und dafür war dann der Sonntag das beste Beispiel …
Irenes Parcourseröffnung war für meinen kleinen Kontaktzonen-Junkie fast schon eine Provokation: 2 Sprünge geradeaus auf die Wand zu - aber statt auf die Wand erst mal rechts in den Tunnel und dann noch mal an der Wand vorbei links in den Tunnel.
Ich ertappte mich schon dabei, das Dis vorweg zu nehmen, mich auf die fast schon unlösbare Problematik zu konzentrieren - aber dann erinnerte ich mich an meinen netten Vorsatz "vertraue deinem Hund". Hops kann das. Hops folgt mir, wenn ich führe, sicher führe, mir sicher bin, so dass sie mir auch vertrauen und folgen kann.
Beim Warmmachen wurde das mein Credo. Und das begleitete mich an den Start. (Memo: ich brauche mal ein Halsband, dass ich ohne Fummelei abbekomme). Und siehe da - die Wand ist überhaupt kein Problem - Tunnel rechts, Tunnel links - Wand - Sprung - Tunnel - Sprung - Slalom - Sprung - Tunnel. Hier wird es noch mal kitzelig, denn Hops muss nach dem Tunnelausgang erst zurück zu mir und dann gerade aus weiter auf Sprung und Steg. Aber da ich mein "zu-früh-zucken"-Problem kenne und diesmal ausblende, landen wir sicher auf dem Steg und auch der Abgang klappt (nein, nicht so wie ich mir das vorstelle, aber daran werden wir weiter arbeiten) - Sprung und rum und Zielsprung - Null Fehler, 2. Platz und 2. Quali!
Donnerstag, 23. Januar 2014
Kontaktfreudig - Hope und der blaue Eimer
Eigentlich war das ein schöner Lauf am Wochenende - sogar das "weg" hat geklappt - aber dann kam der Steg und das Hopseding hat die Zone zwar getroffen, aber nicht gestanden ... ich konnte mich so nicht absetzen und mit einem Pfiff zerplatzten die Träume von einer Quali - falsches Tunnelloch, Dis.
Rückblende: Der Aufbau der Kontaktzonen begann bei uns im Treppenhaus. Und dort klappte das auch sehr gut. Kommando "Base" (nein, das ist keine Schleichwerbung ;-)) und Hope rannte die Treppe runter und blieb mit Hinterpfoten auf der letzten Treppenstufe stehen. Click & Leckerli.
Die "richtigen" Kontaktzonen haben wir auf dem Hundeplatz dann mit seitlichem Aufgang; Kommando "Base" und Belohnung der korrekten Position gefestigt. Eine Zeitlang klappten die Kontaktzonen so auch sehr gut. Aber irgendwann verzögerte Hope auf dem Abgang, schlich sich in die korrekte Position - oder sprang seitlich ab.
Da Hope auch den Slalom am zuverlässigsten arbeitet, wenn ich ihr dabei nicht reinquatsche, hatte ich dann irgendwann den Verdacht, dass das Positionskommando Hope nicht hilft, sondern verunsichert. Und dass sie das Gerät als solches noch nicht verstanden hat, weil ich es quasi in 2 Übungen aufgeteilt habe.
Mitten in diese Überlegungen kam die Einladung zu einem spontanen Kontaktzonen-Seminar bei Brigitta - und meine Spontaneität hat sich mal wieder ausgezahlt, denn ich habe in den gut 2 Stunden wirklich sehr viel verstanden und gelernt.
Bei Brigitta soll der Hund die gesamte Kontaktzone selbständig arbeiten - das heisst, es gibt kein Extra-Kommando für die korrekte Zonenposition, sondern die Zone ist Teil des Geräts. Wichtig ist auch, dass die Belohnung nicht an der Zone aus der Hand erfolgt, sondern erst im Anschluss an das Auflösungskommando von der Pylone - oder eben vom blauen Eimer :-)
Bevor es an die Kontaktzone geht, wird natürlich erst mal Trockenarbeit gemacht, damit Position einnehmen und halten bis zum Auflösekommando aufgebaut und gefestigt werden. Wie das im Detail aussieht, ist natürlich auch abhängig vom Trainingsstand und dem Lernverhalten des Teams. Deswegen gehe ich darauf auch nicht weiter ein (wer mehr darüber wissen will, wendet sich am besten direkt an Brigitta).
Mit Leckerlis, Clicker und dem blauen Eimer (den Brigitta Hope geschenkt hatte, weil sie das Teil so klasse fand :-)) ausgerüstet, machte ich mich daheim an das neue Training. Wie mental anstrengend selbst die kurzen Sequenzen für Hops waren, merkte ich daran, dass sie hinterher platt in ihrer Box lag.
Gestern durfte der blaue Eimer dann mit ins Training. Eigentlich wollten wir nur 2on-2off (dotwo) üben, aber ich hab mich dann relativ intuitiv dazu entschieden, Hope den ganzen Welpensteg arbeiten zu lassen. Ein paar Meter hinter dem Abgang wartete der blaue Eimer mit einem Leckerli - und Susanne, die die Belohnung wegnehmen sollte, falls Hopseding den Abgang nicht steht. Das war genau einmal erforderlich.
Im zweiten Anlauf klappte es super - beim dritten Versuch blieb sie mitten auf dem Abgang stehen und guckte mich an. Hm, das stand leider nicht im Handbuch. Aber da das Trainingsziel ja ist, dass sie die Kontaktzone schnell und sauber abarbeitet, war das nun eigentlich ein klarer Fehlversuch. Ich hab sie also gar nicht erst motiviert, die korrekte Position einzunehmen, sondern vom Abgang geholt und neu angesetzt. Auch diesen Versuch mussten wir neu ansetzen - aber dann war der Groschen gefallen und die Übung klappte auch in der mehrmaligen Wiederholung.
Der nächste Test war dann die Wand, die auf Anhieb fantastisch klappte. Damit wurde der Eimer dann Teil des Trainings-Parcours - und ich bin einfach nur begeistert, wie schön und sicher meine Kleine da mitgearbeitet hat.
Sicher ist noch viel zu tun - aber wir ich habe den Eindruck, dass wir auf einem guten Weg sind.
Neben dem Slalom sind die Kontaktzonen ja die Basics in der Parcoursarbeit. Wenn diese Geräte nicht sitzen, hilft mir der eleganteste Führstil nichts. Obwohl ich an dem vielleicht auch mal ein bisschen arbeiten könnte ... :D
Mittwoch, 24. Juli 2013
Trainingsweltmeister ...
... oder wahlweise: Im Training klappt's immer ... den Spruch fand ich mal komisch - FAND!
Im Training - egal ob Feldweg oder regulär - macht Hops den Slalom zu 99 % zuverlässig. Ebenso die Kontaktzonen.
Im Turnier sind es fast 100 % - dass sie es zuverlässig NICHT bzw. erst im zweiten Anlauf macht.
20. und 21. Juli in Offenbach: brütende Hitze, aber das ist Hops egal. Die ist so wahnsinnig motiviert. Und mittlerweile geht sie freiwillig ins Wasser resp. Plantschbecken ;-)
Ich fand den A-Parcours gar nicht sonderlich schwierig - nur dummerweise stand da ein Slalom rum und der kostet eine Verweigerung und Zeit. Trotzdem Platz 2 - was bei ca. 16 Startern doch für ein recht hohes Trainingsniveau spricht.
Im Spiel spielte Hope das schöne Spiel "da stehen 12 Stangen, was soll das bedeuten" :0 - Dis
Am Sonntag: sowohl im A-Lauf wie auch im Spiel 1 Verweigerung ... unnötig zu erwähnen, an welchem Hindernis ...
Trainerin Ingeborg fand allerdings auch unsere Kontaktzonen etwas optimierungsbedürftig ... ist zwar wahnsinnig niedlich, wenn das Hops oben auf der Wand steht und die Gegend betrachtet ... kostet aber Zeit - und die werden wir ja irgendwann mal brauchen, wenn Hops es schafft, den Slalom zu machen ohne auf Frauchens Befindlichkeiten zu achten ...
denn das hat sich heute im Training mal wieder gezeigt: Hops kann den Slalom, vollkommen selbständig - einfädeln, durchrennen, gucken wo Frauchen ist - aber im Turnier schaffe ich es irgendwie - unbeabsichtigt natürlich - 12 harmlose Stangen in einen brennenden Reifen zu verwandeln ...
Im Training - egal ob Feldweg oder regulär - macht Hops den Slalom zu 99 % zuverlässig. Ebenso die Kontaktzonen.
Im Turnier sind es fast 100 % - dass sie es zuverlässig NICHT bzw. erst im zweiten Anlauf macht.
20. und 21. Juli in Offenbach: brütende Hitze, aber das ist Hops egal. Die ist so wahnsinnig motiviert. Und mittlerweile geht sie freiwillig ins Wasser resp. Plantschbecken ;-)
Ich fand den A-Parcours gar nicht sonderlich schwierig - nur dummerweise stand da ein Slalom rum und der kostet eine Verweigerung und Zeit. Trotzdem Platz 2 - was bei ca. 16 Startern doch für ein recht hohes Trainingsniveau spricht.
Im Spiel spielte Hope das schöne Spiel "da stehen 12 Stangen, was soll das bedeuten" :0 - Dis
Am Sonntag: sowohl im A-Lauf wie auch im Spiel 1 Verweigerung ... unnötig zu erwähnen, an welchem Hindernis ...
Trainerin Ingeborg fand allerdings auch unsere Kontaktzonen etwas optimierungsbedürftig ... ist zwar wahnsinnig niedlich, wenn das Hops oben auf der Wand steht und die Gegend betrachtet ... kostet aber Zeit - und die werden wir ja irgendwann mal brauchen, wenn Hops es schafft, den Slalom zu machen ohne auf Frauchens Befindlichkeiten zu achten ...
denn das hat sich heute im Training mal wieder gezeigt: Hops kann den Slalom, vollkommen selbständig - einfädeln, durchrennen, gucken wo Frauchen ist - aber im Turnier schaffe ich es irgendwie - unbeabsichtigt natürlich - 12 harmlose Stangen in einen brennenden Reifen zu verwandeln ...
Donnerstag, 18. Juli 2013
Eins zwei drei im Sauseschritt ...
läuft die Zeit, wir laufen mit. Klar, wir machen ja auch Agility - da läuft man sogar so agil, dass man nicht mal mehr die Zeit zum Bloggen findet ...
Mal ein kleiner Nachtrag:
Vom 5.- 9. Juni waren wir in Hockenheim. 2 Tage Seminar bei Krizsta und Alex, 2 Tage Turnier - und dazwischen Party mit jeder Menge Baileys ;-)
Außer einer Menge wahnsinnig netter Menschen hab ich an dem WE die Franzosen gelernt "dann musst du rennen wie verrückt" sagte Kriszta immer - und gerannt sind wir. Wie verrückt. 2. Tag war dann bei Alex, dass war dann so der Rundumschliff ... Umsetzen konnten Hops und ich das nicht im anschließenden Turnier - wobei wir einen fulminantes Jumping mit wahnsinnig vielen Franzosen hinlegten, zwischen denen ich mich dann zwischenzeitlich ein wenig desorientiert hatte ...
Dafür lief dann Nina ihre erste Quali, und die hat schließlich schon viel länger darauf hin gearbeitet ...
Für Hops und mich war dann erst mal Pause, weil ich beruflich nach Irland geflogen bin. Mir war ja vorher klar, wie sehr mir meine Hunde fehlen würden. Aber es war doch noch schlimmer. Wenn ich Menschen mit Hunden begegnete, musste ich echt aufpassen, dass ich mir nicht mal eine Extraportion Streicheleinheiten klaue ... ;-) Beim Spaziergang am Blackrock Castle Observatory kam mir dann plötzlich ein klatschnasser Border Collie entgegen. Mein Herz schrie "komm und lass dich streicheln" ... und genau das tat er - ließ sein Spielzeug fallen und kam ne Runde knuddeln ... Herrchen guckte völlig entsetzt auf mein Outfit (Businessanzug) und flüchtete samt Hund ... und ich roch immer wieder an meiner Hand wie ein Junkie an Benzin ...
Vom 28.-30. Juni waren wir dann in Fulda bei den Fiedler Sisters. Hammerhart, konsequent, lang und anstrengend. Und genial. Hier hab ich kapiert, wiiiiie wichtig Lob und Motivation sind. Und dass es so viel leichter fällt, Fehler zu machen, wenn man dafür nicht ausgelacht wird ...
Larissa und Isabell, das steht auf jeden Fall auf meiner Liste für 2014.
Mit all den Seminaren im Rücken startete das Agi-Mobil am 05.07. zur Baliistoo nach Bad Liebenzell. Die Anreise am Freitag war stressig - jede Menge Stau am Berg und das Navi schickte und dann wieder zur Umgebungserkundung. Ich hibbelte auf dem Beifahrersitz - aber wir kamen pünktlich an. Fanden unseren stromlosen Stellplatz dann auch viel besser als die Sardinenbüchse vor der Halle. Peter baute unserer Übergangszuhause und ich ging mit Donna und Hops mal zur Halle. Ich war ja wirklich gespannt, wie der Kobold mit dem ungewohnten Surrounding umgehen würde - ein paar Testsprünge auf dem Aufwärmplatz - das war Hops alles vollkommen schnuppe. Völlig egal wo die Sprünge stehen - Hauptsache, da steht überhaupt ein Parcours.
Unser A-Lauf am Freitag war wirklich schön, schnell und von Larissa inspiriert - aber der Wandertunnel führte uns dann in ein schönes Dis.
Am Samstag dann der einzige Nuller in der ganzen A1 - 1. Platz, 1. Quali und Schleife. Im Jumping flogen wir dann wegen des Sacktunnels ins Dis und am Sonntag war es der Slalom ...
Auch bei der Landesmeisterschaft am 14. Juli in Sprendlingenwar es mal wieder der Slalom - und natürlich die Hürden, die Dirk auf freundliche 65 cm gelegt hatte ...
Aber erst mal ist der Slalom nun unser zentrales Thema - wir fahren jeden einzelnen Tag auf einen Feldweg, stellen die 12 Stangen und nach 4-8 Variationen packen wir das ganze wieder ein ...
Mal sehen, wie das übermorgen in Offenbach dann klappt ...
Mal ein kleiner Nachtrag:
Vom 5.- 9. Juni waren wir in Hockenheim. 2 Tage Seminar bei Krizsta und Alex, 2 Tage Turnier - und dazwischen Party mit jeder Menge Baileys ;-)
Außer einer Menge wahnsinnig netter Menschen hab ich an dem WE die Franzosen gelernt "dann musst du rennen wie verrückt" sagte Kriszta immer - und gerannt sind wir. Wie verrückt. 2. Tag war dann bei Alex, dass war dann so der Rundumschliff ... Umsetzen konnten Hops und ich das nicht im anschließenden Turnier - wobei wir einen fulminantes Jumping mit wahnsinnig vielen Franzosen hinlegten, zwischen denen ich mich dann zwischenzeitlich ein wenig desorientiert hatte ...
Dafür lief dann Nina ihre erste Quali, und die hat schließlich schon viel länger darauf hin gearbeitet ...
Für Hops und mich war dann erst mal Pause, weil ich beruflich nach Irland geflogen bin. Mir war ja vorher klar, wie sehr mir meine Hunde fehlen würden. Aber es war doch noch schlimmer. Wenn ich Menschen mit Hunden begegnete, musste ich echt aufpassen, dass ich mir nicht mal eine Extraportion Streicheleinheiten klaue ... ;-) Beim Spaziergang am Blackrock Castle Observatory kam mir dann plötzlich ein klatschnasser Border Collie entgegen. Mein Herz schrie "komm und lass dich streicheln" ... und genau das tat er - ließ sein Spielzeug fallen und kam ne Runde knuddeln ... Herrchen guckte völlig entsetzt auf mein Outfit (Businessanzug) und flüchtete samt Hund ... und ich roch immer wieder an meiner Hand wie ein Junkie an Benzin ...
Vom 28.-30. Juni waren wir dann in Fulda bei den Fiedler Sisters. Hammerhart, konsequent, lang und anstrengend. Und genial. Hier hab ich kapiert, wiiiiie wichtig Lob und Motivation sind. Und dass es so viel leichter fällt, Fehler zu machen, wenn man dafür nicht ausgelacht wird ...
Larissa und Isabell, das steht auf jeden Fall auf meiner Liste für 2014.
Mit all den Seminaren im Rücken startete das Agi-Mobil am 05.07. zur Baliistoo nach Bad Liebenzell. Die Anreise am Freitag war stressig - jede Menge Stau am Berg und das Navi schickte und dann wieder zur Umgebungserkundung. Ich hibbelte auf dem Beifahrersitz - aber wir kamen pünktlich an. Fanden unseren stromlosen Stellplatz dann auch viel besser als die Sardinenbüchse vor der Halle. Peter baute unserer Übergangszuhause und ich ging mit Donna und Hops mal zur Halle. Ich war ja wirklich gespannt, wie der Kobold mit dem ungewohnten Surrounding umgehen würde - ein paar Testsprünge auf dem Aufwärmplatz - das war Hops alles vollkommen schnuppe. Völlig egal wo die Sprünge stehen - Hauptsache, da steht überhaupt ein Parcours.
Unser A-Lauf am Freitag war wirklich schön, schnell und von Larissa inspiriert - aber der Wandertunnel führte uns dann in ein schönes Dis.
Am Samstag dann der einzige Nuller in der ganzen A1 - 1. Platz, 1. Quali und Schleife. Im Jumping flogen wir dann wegen des Sacktunnels ins Dis und am Sonntag war es der Slalom ...
Auch bei der Landesmeisterschaft am 14. Juli in Sprendlingenwar es mal wieder der Slalom - und natürlich die Hürden, die Dirk auf freundliche 65 cm gelegt hatte ...
Aber erst mal ist der Slalom nun unser zentrales Thema - wir fahren jeden einzelnen Tag auf einen Feldweg, stellen die 12 Stangen und nach 4-8 Variationen packen wir das ganze wieder ein ...
Mal sehen, wie das übermorgen in Offenbach dann klappt ...
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